KNAPPENSEE REBELLEN E.V.
Bürgerinitiative Knappensee im Bündnis mit den Betroffenen des Silbersees
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Verein: Knappenseerebellen e.V. Koblenzer Hauptstraße 8 02999 Knappensee-Koblenz
Vorsitzender: Werner Petrick Projektleiter aus Bautzen Stellvertreter: Axel Schneider Dipl.-Ing. aus Bautzen Schatzmeisterin: Ursula Röder Rechtsanwältin aus Bautzen
TERMINE
Vorstand Werner Petrick (Vorsitzender) Axel Schneider (Stellv. Vorsitzender) Ursula Röder (Schatzmeisterin)
Bankverbindung: comdirect IBAN: DE22200411440133749200 BIC: COBADEHD044 Vereinsregister AG Dresden: VR 6860
Knappensee - Start : Saison 2018 Daseinsvorsorge ist Staatsaufgabe. Die LMBV ist einzig für die Bearbeitung der Restleistungen aus dem Braunkohlenbergbau zuständig. Keinesfalls zählt der Strukturwandel in der Lausitz zu diesen Leistungen. Wir hoffen, das die irrwitzige Idee der sächsischen Regierung , diese Verantwortung der LMBV zu übertra- gen, endgültig in der Versenkung verschwunden ist. ECOSOIL Senftenberg und V & C METZNER Wittichenau sind für die ab 1.4.2018 laufende Phase der Rum- pelstabilisierung, von 2 bis 3 m hohen Böschungen mit Gefälle von 5% , zuständig. Es gehört schon eine Menge Fantasie dazu , diesen „Gebirgen“ eine Gefahr des „Ausfließens“ in den See anzudichten. Diese Dichter sitzen in der LMBV- ARGE WERMINGHOFF ,im Sächsische Oberbergamt und im Wirtschaftsministe- rium Sachsens. Nachdem die Holzungs-und Abrißorgie zum Großteil beendet ist , kann jeder das verbrecherische Ausmaß des geotechnisch-ökologischen Desasters am See besichtigen. Was ist nun nötig ? a) Der von uns lange geforderte Baustopp, da weder Begründung der Gefahrenabwehr noch die Gefahren- situation zu beweisen sind. Wir haben diesen Baustopp auch wieder am 13.03. 2018 beim Oberbergamt beantragt und versuchen Herrn Ministerpräsident Kretschmer für den See zu interessieren. b) Ein aussagefähiger Bauablaufplan der LMBV, der die Beendigung der Rumpelei wie ausgeschrieben, zum Ende des Jahres 2020, gewährleistet. c) Veröffenlichung der Maßnahmen, die die Aufholung des eingetretenen Bauverzuges ermöglichen. d) Die Zusage des Sächsischens Wirtschaftsministeriums, als Bauherr, den Strand Groß Särchen zur Saison 2019 zu öffnen, ist umsetzen. e) Nach 3 Jahren Bauzeit sind alle Ansprüche der Betroffenen zu regeln. Das hatte eigentlich vor Baubeginn zu erfolgen. So klagt der Anglerverein AV 57 beim Verwaltungsgericht Dresden und wir haben noch ein unerledigtes, z.Z. ruhendes, Verfahren beim Oberverwaltungsgericht in Bautzen offen. Unsere Wünsche für die Saison 2018 sind schönes Wetter, mehr Besucher, die sich ein Bild vor Ort machen , Instandhaltung der weiter nutzbaren Infrastruktur am See und viele Gäste für den „Sunshine-Park“ und „Uwes Familienspaß“. Dafür allen gute Gesundheit.
April 2018
Juli 2018
KNAPPENSEEREBELLEN e.V. , Hauptstraße 8 , 02999 Lohsa OT Koblenz KNAPPENSEE : REBELLEN _ Klartext 2 / 2018 Bergbausanierer LMBV und Sächsisches Oberbergamt mutieren zum Technologiekonzern : Beispiel Knappensee - “Sanierung“ : 1 . Wir suchen uns einen intakten See, erfinden für diesen eine Gefahr, vergewaltigen das Recht und bauen einen Zaun drum. 2 . Wir zerstören die komplette,bebaute Uferzone,holzen den Wald ab und legen eine Baustraße an. 3 . Wir baggern die flachen Ufer auf Tiefe ab, damit die Rüttler dort- hin kommen und ohne Begründung rumrammeln können. 4 . Wir verladen den ausgebaggerten Seegrund-Sand mit Bagger auf Lastkähne (Schuten) und fahren diesen quer über den See zur „Einsatzstelle“, dem Baustellenhafen. 5 . Wir laden mit Bagger den Sand von der Schute auf Kipper-LkW und fahren knapp 1km um diesen abzukippen und so zwischen- zulagern. 6 . Wir rütteldruck-verdichten vom Wasser aus ca. 500m und erzeugen so Hindernisse für das strömende Grundwasser, dann geht alles rückwärts. 7 . Wir laden also danach mit Bagger den Sand vom Lagerplatz auf Kipper-LkW, fahren zur Einsatzstelle zurück und kippen ab. 8 . Wir laden den Sand mit Bagger auf die Schute und fahren quer über den See zurück zum Rüttler. 9 . Wir entladen die Schute mit Bagger am Seeufer und legen so den Sand wieder dorthin, wo er mal war. 10. Wir machen die Uferböschung so, wie sie vorher war. 11. Wir nehmen zusätzliche Millionen Euro Steuergeld und versu- chen den See wieder so zu machen, wie er mal war, bloß neuer. 12. Wir müssen keinen Schadensersatz an Bürger, Gemeinde oder Land leisten und schaffen eine Vorlage für Kreislauf-Wirtschaft. P.S . Punkt 1.-12 : Dies ist keine Übung, das wird so gemacht. www.knappenseerebellen.de Juli 2018
KNAPPENSEE : REBELLEN _ Klartext 3 / 2018 Die Neigung der Uferböschungen am Knappensee beträgt generell weniger als 5° (1:10) , einschließlich des Seegrundes. Um diese „Böschungen“ am „Ausfließen“ zu hindern , wird am See der Großteil des Uferwaldes abgeholzt . Die gesamte Fauna und Flora , über 70 Jahre gewachsen, wird so zerstört. Einher damit gehen die Vernichtung von Feriensiedlungen, Hotels, Campingplätzen und Kinder-Spielplätzen . Insgesamt 6.000 Seenutzer sind betroffen. Geplante Bauzeit : 8 Jahre Die ARGE WERMINGHOFF als Planer , 2012 , dazu : „ ... ergibt sich die Notwendigkeit einer möglichst geringen Zeitdauer der Sicherungsarbeiten, damit der Zeitraum der Betroffenheit von Anliegern und Öffentlichkeit so gering wie möglich gehalten wird.“ Es ist nun nötig , schnell damit zu beginnen...
KNAPPENSEE :REBELLEN _ Klartext 5 2018 Die angeordnete „ Gefahr “ am See: 1. Aus unserem Steuergeld erhält die LMBV Milliarden (!) Euro für : > Sanierungsarbeiten gemäß bergrechtlicher Verpflichtung > Gefahrenabwehr infolge des Grundwasserwiederanstieges > Erhöhung des Folgenutzungsstandards Grundlage dafür sind Verwaltungsabkommen zwischen Bund und beteiligten Ländern, die niemand kontrolliert. Gegenwärtig läuft das 6. und bringt Segen für einige wenige. 2. Im Jahr 2010 wird bekanntgemacht, das der Knappensee, nach über 60 Jahren Nutzung, 3 Jahre „saniert“ werden muss. 3. Die dazu geschlossene Vereinbarung von 2012/2013 zwischen Sächsischem Oberbergamt und LMBV begründet das mit Grundwasserwiederanstieg. 2. Der Grundwasserwiederanstieg ist nach 1945 erfolgt, besagt schon ein Gutachten der TU Freiberg aus 1995. 2. Im September 2013 erklärt dazu der damalig verantwortliche Wirtschaftsminister im sächsischen Landtag : „Es besteht momenten keine Gefährdung! “ 2. Mit Allgemeinverfügung vom 23. 4. 2014 wird der Knappensee für 8 Jahre zu „Sanierungsarbeiten“ wegen der > Gefahrenabwehr infolge des Grundwasserwiederanstieges gesperrt. Die Sperrung beginnt am 1. Juli 2014. P.S. : Immer wenn ich das 2018 lese, glaube ich das nicht … www.knappenseerebellen.de November 2018
Okt 2018
KNAPPENSEEREBELLEN e.V. , Hauptstraße 8 , 02999 Lohsa OT Koblenz REBELLEN _ Klartext 1 / 2019 Nachlese vom Jahr 2018: 1. Antrag auf Öffnung des Badestrandes Groß Särchen für 2019 an das Sächsische Oberbergamt vom 24.07.2018, abgelehnt mit Schreiben vom 2 7 . 0 7 . 2 0 1 8 . Unser Widerspruch ist bis heute nicht beantwortet. 2 . Antrag an des Sächsische Oberbergamt auf Aktualisierung der Gefahrenbewertung zum See, da seit 2010 einiges überholt ist. Abgelehnt. Deshalb unser Verlangen auf Einsicht nach dem UIG (Umwelt Informations Gesetz) in jenes Dokument, welches die Arbeiten am Knappensee begründet : ARGE Werminghoff : Geotechnische Planungsleistungen zur Beseitigung der Setzungsfließgefahr und Sanierung des Knappensees – Standsicher- heitseinschätzung, Band 1, Band 2 und Band 3 , Zwickau und Freiberg, 1 4 . 0 8 . 2 0 0 8 und 21.08.2009 Normaleinsicht Abgelehnt (Sachsen hat kein Informationsfreiheitsgesetz) , mit Widerspruch vom 07.07.2018 neuer Antrag über UIG. Bescheid dazu soll ,laut Brief des SOBA vom 19.11.2018, im Januar 2019 eintreffen. 3 . Antrag vom 05.09.2018 an den Bundesfinanzminister Herrn Scholz, auf Wahrnehmung seiner Kontrollpflicht (immerhin werden unsere Steuern am See verheizt) zur Einhaltung der Termine und der Bauzeit . Das BFM drückt mit Brief vom 11.12.2018 seine Überzeugung aus , das die LMBV alle Termine halten wird. 3. Die jahrelang durchgeführten Beratungen mit dem Sächs. Wirtschaftsministerium und /oder seiner Behörde Sächs. Oberbergamt und dessen Auftragnehmer LMBV haben wir nach der Beratung vom 23.06.2016, auf Anfang 2019 vertagt. Grund war mangelnde Bereitschaft der sächsi- schen Regierung , einiges Wenige in unserem Interesse zu bearbeiten.
REBELLEN _ Klartext 2 / 2019 Für die Vorsaison 2019: 1 . Die LMBV kann technisch am Senftenberger See. Es wird auf dem Seegrund am Inselrand soviel Sand angelagert, das nichts mehr rutschen kann. Zur Saison 2019 wird alles fertig. Und,nicht mit Rüttlern verdichtet ! Donnerwetter, wie ist das möglich ? - Eben keine sächsischen Gutachter mit Oberbergamt, sondern Brandenburg. 1. Der Knappensee wird vergrößert. Am Südufer (Koblenz) um etwa 25m. Mal sehen, wie es weiter geht. 1. Ablehnung der Öffnung des Badestrandes Groß Särchen für 2019 des Sächsischen Oberbergamtes ist vom 27.07.2018. Unser Widerspruch soll bis Ende Februar 2019 beantwortet werden. 1. Die LMBV wird auf Herausgabe von Dokumenten zu Sperrflächen um Spreetal verklagt ! Infos : https://fragdenstaat.de/info/ueber/klagen/ Auf das Ergebnis sind wir gespannt.
REBELLEN _ Klartext 3 / 2019 Bemerkenswertes: 1 . Gute Frage: Der Knappensee wird heuer „saniert“, um die Randböschungen dauerhaft standsicher zu gestalten. Seit Nutzung des Sees,ab etwa 1953,waren alle diese Böschungen somit 66 Jahre stabil. Ist das schon dauerhaft ? 2 . Noch eine: Im Sept. 2013 erklärt der Sächs.Wirtschaftsminister vor Landtag und Regierung zum Knappensee :„ Es besteht momentan keine Gefährdung.“ Welche Gefahr wird dann seit 2014 von der LMBV am See abgewehrt? 3 . Der Badestrand Groß Särchen am Knappensee ist 8 Jahre wegen mögli- cher Schwallwellen gesperrt. Zu dieser geotechnischen Plattheit („säch- sischer Tsunami“) haben die „Sanierer“ eine haarsträubende Begründung. Hier auf S.20 nachzulesen: Infos : http://www.bergbau.sachsen.de/download/Reduzierung_Betroffenheiten_Knappensee.pdf Bis Ende Februar 2019 sollte es eine neue vom SOBA geben. Wir haben noch keine. 4 . Die LMBV am Senftenberger See. Zur Saison 2019 wird alles fertig. Allerdings arbeitet der „Sanierer“, nach eigenen Angaben, insgesamt schon seit 1990 daran.
März 2019
REBELLEN _ Klartext 4 / 2019 Was sagt der LMBV-Plan für 2019 ? 1.Gegenwärtig laufen die „Sanierungsphasen“ 2 und 3 – von 5, mit folgenden, butterweichen,Terminen: Position Beschreibung Fertigstellung 8. 050 Kippenstabilisierung 2019 A- B Nord (an der B96) 2019 11. 050 Kippenstabilisierung 2019 D Ost (Koblenz Campingplatz) 2020 14 . 0 5 0 Kippenstabilisierung 2019 D West (Neubuchwalder Bucht) 2021 19 . 0 5 0 Kippenstabilisierung 2019 U ( Strand Maukendorf) 2020 2. Allein für diesen Teil werden etwa 1,5 Mio.t Sand zum See gefahren, ca.50.000 LkW-Ladungen. 3 . Hat die sächsische Landesregierung, namentlich das Wirtschaftsmini- sterium und das Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft vereinbart, bei der Bergbausanierung die gesetzliche Umwelt-Verträglichkeits- Prüfung (UVP) zu umgehen ? Infos : https://fragdenstaat.de/a/30628 Von Umweltschutz können wir auch am Knappensee nichts sehen. April 2019
20.07.2019 KNAPPENSEETAG 10.00 Uhr, Sunshine-Park 01.04.2019 Camping – Saisonstart Januar 2018: Das Verwaltungsgericht Dresden nahm im Dez. 2017 wiederholt keine Prüfung der Gültigkeit des Polizeirechtes am See vor. Es erzwang so die Rücknahme unserer Klage.
REBELLEN _ Klartext 5 / 2019 Baden in Groß Särchen 2 0 1 9 ? Das sächs. Oberbergamt hat mit einem 750 € teuren Bescheid vom 01.04.2019 unseren Antrag auf Öffnung des Badestrandes abgelehnt: 1. Wie wir alle wissen, ist die Anwendung des Polizeirechtes mit der „Gefahrenabwehr“ eine staatlich sanktionierte, gesetzwidrige, Lügenkonstruktion. Alle See-Böschungen sind seit 1945 abgeflacht der Wiederanstieg der Grundwassers auch seither beendet. Somit ist eine „Rutschungsgefahr“ nicht existent. 2. Hervorzuheben ist die Sperrung des Badestrandes Groß Särchen. Dieser Uferbereich ist bereits „saniert“ bzw. aus „festem Land“ bestehend. Die „Gefahr“ besteht hier einzig durch Schwallwellen („Sachsen-Tsunami“), die durch die Rüttelei erzeugt werden sollen. Keine der flachen Böschung gen am See ist für die Auslösung dieser Wellen geeignet. Eine Schwallwelle wird vom Volumen und der Rutschungshöhe der abgehenden Massen gebildet und ist bei kleineren Ereignissen zu vernachlässigen, so der Stand der Technik. 2. Da das sächs. Oberbergamt die Schwallwellengefahr fachlich nicht begründen kann, gibt es für die Sperrung des Badestrandes keinen Grund, außer der Staatsgewalt. 2. Mit der gegebenen Anordnung des Bauzaunes ist die Pflege des Badestrandbereiches Groß Särchen unmöglich. Für die Seenutzer ist dieser deshalb vor Öffnung entsprechend herzurichten. 2. Die Errichtung des Bauzaunes um den gesamten See ist, rechtlich wie auch fachlich, unbegründet.Zum Bauen und Bootfahren ist genügend Platz. 2. Uns bleibt nur ziviler Ungehorsam.Tipps fürs Erfrischen: Das Baden im See ist risikolos. Außerhalb des Strandbereiches ist Schiffsverkehr zu beachten. An Land kann der Sicherheitsdienst auf Tour sein, der hat, als Freund und Helfer, keinen 19er Schlüssel mit. Wasser in sehr guter Qualität ist ausreichend vorhanden. Schon mal im Sperrgebiet geplanscht ? Das ultimative Ereignis !
KNAPPENSEEREBELLEN e.V. , Koblenzer Hauptstraße 8 , 02999 Lohsa OT Koblenz REBELLEN _ Klartext 6 / 2019 „ Gefahrenbereich “ 2019 Nach etwa 70 Jahren touristischer Nutzung - 8 Jahre See -“Sanierung“. Etwa 6.000 Nutzer sind vom See vertrieben. Es sind bzw. werden zerstört: - über 40 ha Wald ; 8 km Uferbiotop, mit Bootshäusern und Anglerheimen - die Infrastruktur (Straßen,Wege, Medien) - 5 Campingplätze, 6 Kinderspielplätze - 2 Hotels,3 Gaststätten,135 Bungalows,50 Ferienwohnungen Solche Zerstörungswut braucht knallharte, schwerwiegende, Gefahren - Beweise. Fehlanzeige, es gibt sie nicht ! Gründe,wie geotechnische Nachweise und Berechnungen, findet man in den Allgemeinverfügungen (AV) des sächs. Oberbergamtes (SOBA) und Dokumenten zur kompletten Seesperrung nicht. Dagegen rennt man am Sperrzaun oft gegen das Schild „Rutschungsgefahr“ und „Sächsisches Polizeigesetz“. Warum? 1 . Die Fördermittel-Gier des sächs.Wirtschaftsministers hat 2013 gesiegt.Vor 6 Monaten noch gefahr- los, stellt er nun am See plötzlich eine sofort abzuwehrende Rutschungsgefahr fest. Vom SOBA wird der See am 23.4.2014 mit „Polizeirecht“ für 8 Jahre gesperrt. 2 . Zur „Rutschungsgefahr“ haben die „Sanierer“ eine, aus 2008/2009 stammende, Standsicherheits- einschätzung für die See-Böschungen. Sozusagen die Begründung der„Sanierung“, der Gefahren- Nachweis. Das Dokument wollten wir beim SOBA einsehen. Es habe noch nie und liegt auch jetzt nicht dort vor, schreibt uns das SOBA, das die Seesperrung wegen dieser Gefahr verfügte. Wir müssen das SOBA beim Verwaltungsgericht Dresden um Einsicht verklagen. 3 . Das SOBA beauftragte die LMBV unter Anwendung des Polizeirechtes „Gefahrenabwehr“. Dazu gibt es eine SOBA-LMBV-Polizeivereinbarung. Die Gefahr wird durch den Wiederanstieg des Grund- wassers erklärt. Das dies Unrecht und gefälscht ist, wird uns vom sächs. Wirtschaftsministerium am 23.6.2016 bestätigt. 4 . Ausschließlich mit dem Anstieg des Grundwassers kann es vorkommen , das Kippen des Reviers durch Rutschungsgefahr gefährdet sind. Ist das Grundwasser aber einmal durch die Kippe,am Knappensee 1945, gibt es diese Gefahr nicht mehr. Rutschungsgefahr durch Grundwasserwieder- anstieg wird durch Abflachen der Ufer beseitigt. Alle Knappensee – Uferböschungen sind seit 1945 abgeflacht, eine Gefahr am See ist nicht vorhanden. 5 . Wir stehen gegen Missachtung geotechnischen Fachwissens, Staatswillkür und Machtmissbrauch. Natürlich geht der Irrsinn am See zu stoppen. Schrittweise und kurzfristig mit : - sofortiger Öffnung des Badestrandes Groß Särchen - umgehende Aufhebung der Komplettsperrung des Knappensee - partielle Baustellensicherung, Baustopp und Rückbau, wo sinnvoll 6. Achtung! Eine große Zahl der Irrsinns – Projekte haben den Segen von Regierungen.
KNAPPENSEEREBELLEN e.V. , Koblenzer Hauptstraße 8 , 02999 Lohsa OT Koblenz REBELLEN _ Klartext 7 / 2019 DIE VERSAGER ... Wer die Technologie zur „Sanierung“ des Knappensee aus der Nähe betrachten kann, rauft sich die Haare. Für knapp 7 km Uferböschungen eine Plan - Bauzeit von 8 Jahren. Und nun der Offenbarungseid, selbst diese Frist wird vom größten „Bergbausanierer“ aller Zeiten gekippt. Im Auftrag des Bundes, der sächsischen Regierung mit Oberbergamt und zahlreicher Ingenieurbüros gelang es der so geballten „Sanierungskompetenz“ nicht, einen Termin zu halten, der schon eine Zumutung erster Güte darstellte. Zumindest für 6000 Seenutzer, die damit konfrontiert und vertrieben wurden. Wie ist so etwas möglich ? 1. Ein paar um 2010 im Revier eingetretene Rutschungen, waren die Gelegenheit , den Knappensee nachträglich zu „sanieren“ . Da bekanntlich Sanierung entweder mit abfla- chen der Böschungen oder mit verdichten erfolgen kann, ist am Knappensee keine Verdichtung nötig. Hier wurden alle Böschungen nach 1945 abgeflacht. Dennoch wird mit 13 0 Mio € und Rütteldruckverdichtung „saniert“. 2. Die nach 70 Jahren Nutzung von der ARGE WERMINGHOFF im Auftrag der LMBV maßgeblich begründete und betriebene Devastierung am See erfolgt mit Polizeirecht, wider aller Gesetze. Die Basis, ein Deal mit der sächsischen Regierung. Die dazu gegebene Begründung, die eingeplante Zeit, Technik und Technologie sind nicht nachzu- vollziehen. 3. Wenn man weiß, das für 700m Süd-Ufer etwa 3400 Rüttelpunkte nötig sind, ist die Berechnung nicht ausreichender Kapazität dazu, eine geballte Fehlleistung. 4. Vor „Sanierung“ sollten alle Entschädigungen geregelt sein. Diese sind bisher, 6 Jahre nach Baubeginn, durch die sächsische Regierung nicht abschließend bearbeitet. 5. Der gesamte Wald am Ufer fällt der „Sanierungstechnologie“ zum Opfer. Ein Umsteuern oder ändern dieses katastrophalen Missgriffs, ist auch unter den klimatischen Turbulenzen der Zeit, unmöglich. Wir bleiben an der Aufforstung dran. 6. Als generöse Geste wird nun die partielle Öffnung des Sees zum Baden ab Saison 2022 ver- kauft. Den „Sanierungsakteuren“ ist es möglich über Jahre den Terminverzug zu vertu- schen und die Regierung bestätigt trotzdem allen Mist. Was ist da für ein Mauschel Konglomerat entstanden ? 7. Diese partielle Öffnung wollten wir schon ab 2017, aber wegen möglicher „Schwallwellen“ und „Schiffsverkehr“ auf dem See sei dies nicht genehmigungsfähig – unglaublich. Für Neugierige : www.knappenseerebellen.de/technik und recht.htm Juli/Aug 2019
KNAPPENSEEREBELLEN e.V. , Koblenzer Hauptstraße 8 , 02999 Lohsa OT Koblenz REBELLEN _ Klartext 8 / 2019 … in der Spitze der Pyramide wird gelogen und betrogen. Den fundamentalen Eindruck, die „Sanierung“ des Knappensee ist Unfug, wird jeder haben, der mal am See-Sperrzaun steht. 1. Im Gegensatz zu den meisten Tagebauen im Revier war der Tagebau WERMINGHOFF I im Jahre 1945 ausgekohlt. Während im Revier gefördert wurde wie nie, war am voll Wasser gelaufenen Restloch Ruhe. Bis 1953 wurden die See-Böschungen abgeflacht, der Wieder- anstieg der Grundwassers war beendet. Der Damm längs der B96 machte den Knappensee für 70 Jahre perfekt. Eine Gefahr war und ist nicht existent. 2. Eine Standsicherheitseinschätzung aus 2008/2009 wird die Grundlage für den Angriff auf den Knappensee von sächs. Oberbergamt, LMBV und ARGE WERMINGHOFF. 3. Die Bergbehörde Sachsens und die LMBV sichern sich mit der Lüge vom Grundwasserwie- deranstieg, von dem der Knappensee nicht betroffen ist, die Förderung vom Bund. Von 13 0 Mio € korrumpierte Sachverwalter liefern dazu Grundlagen, die weder nachvollzieh- bar noch öffentlich sind. 4. Mit Verhängung des Polizeirechtes wird „Gefahrenabwehr“ ermöglicht. Alle Beteiligten , von Gemeinden bis zu Naturschutzverbänden, wurden so zu „Ja-Sagern“. Umweltverträg- lichkeitsprüfung - nicht nötig. Bis dahin ungefährlich (der Wirtschaftsminister), bestand ab 1.4.2014 plötzlich Gefahr für Leib und Leben am See. 5. Die ARGE W E RM I N G H OF F , als Planer einer der Hauptnutznießer der eigenen Dokumente, erfand für die nachträgliche „Sanierung“ des Knappensee eine haarstreubende Technolo- gie. Diese erfordert eine über 10 -jährige Bauzeit und hat die Zerstörung des gesamten Seeufers und der kompletten touristischen Infrastruktur zur Folge. Ein Verbrechen an den Menschen, der Umwelt, an 70 Jahren Seenutzung und der Zukunft des Sees. 6. Sämtliche Kontrollinstanzen, protzig auf riesigen Bautafeln präsent, haben versagt. Nach 6 Jahren Bauzeit wird der Endtermin 2021 aufgehoben. Schon 2015 konnte jeder ausrechnen, das mit der eingesetzten Technik und dem sinnlosen Rütteldruck-Vefahren dieser Termin nicht zu halten war. 7. Das Versagen der Administration im Bunde mit fragwürdiger ingenieurtechnischer Kompe- tenz erfordert Alternativen. Es ist ander Zeit , den verbleibenden und künftigen, interes- sierten, Seenutzern, eine gewichtigere Stimme zu geben. Diese und deren Maßgaben sind dem Terminschlendrian und der staatlichen Gewalt entgegenzusetzen.