KNAPPENSEEREBELLEN e.V. , Koblenzer Hauptstraße 8 , 02999 Lohsa OT Koblenz REBELLEN _ Klartext 01 / 2020 WAHRES & MÄRCHENHAFTES … Die LMBV- Sachverständigen hatten bei den Auswirkungen des Grundwasser- Wiederan- stieges vor 2010 im Revier versagt. Mit den Initialen, als einzig universell wirksame Ursache für Rutschungen, war dennoch die „Sanierung“ des Knappensee möglich geworden. Allerdings die Größe des kritischen Initials ist unbestimmbar. Einige meinen so ein Initial wäre z.B. ein Erdbeben, andere, ein umstürzender Baum oder galoppierende Wildschweine. In 2008/2009 wurde durch die ARGE Werminghoff die entsprechende Standsicherheits- einschätzung für die Ufer vorgelegt. Dieses spekulative Dokument führte, mit allen Fehlern und Mängeln, zur nachträglichen „Sanierung“ des Knappensee. Unglaublich. Wie allge- mein bekannt, nach 70 Jahren See-Nutzung. Dies ist bisher einmalig im Revier. Das Ufer wird dabei nach und nach in über 10 Abschnitten zerstört und wieder hergestellt. Der Sicherheitsnachweis wird für eine Böschung geführt. Modell für diese Rechnung ist, das dieser und allen anderen die „vollständige Verflüssigung“ unterstellt wird. (das Sand/ Wasser-Gemisch reagiert wie ein Fluid ) Es wird so getan, als wenn eine Böschung am See eine Masse aus Schlick und Schlamm , d.h. Pampe, ist. Das virtuelle , schlabberige Zeug ist dann der Kern des Rechenmodelles. Wenn das Berechnungs-Modell für eine Böschung ohne Neigung Rutschungsgefahr nachweist, scheint nicht die Böschung, sondern das Modell die Gefahr zu sein. Auch wenn man noch 2013 keine Kenntnis der Ursachen hatte, beschreiben konnte man die Rutschungsgefahr ausgiebig , bis ins Porendetail des Bodens , aber für „nachträgliche Sanierung“ , wie am Knappensee nicht geeignet, da nachweislich unglaubhaft. Wie wäre es mit aufsteigendem Grundwasser als Ursache ? Der Anstieg war nach 1945 . Im Sommer 2019 tönten nun Vertreter der LMBV , das die kleinen Uferabbrü- che bei Baggerarbeiten der Beweis für die Gefahr am See wären. Unser nebenstehendes Foto beweist , das zur Erzeugung von Uferabbrüchen („Rutschungen beim Sanieren“) extra Steilufer hergestellt wurden. Es geht so etwa 3m tief , steil ins Wasser , weil ja die schwimmende Rüttelplattform Tiefgang hat. Übrigens sollen 2020 wohl 4 Rüttler statt 3 am See arbeiten. Von den vielen Abschnitten ist bisher, nach 6 Jahren , keiner fertig „saniert“ . Es müsste einen rasanten Endspurt geben , aber 2 Jahre Verzug aufholen und danach noch die Inseln kaputt rütteln – das Sommermärchen für den Knappensee 2020 ! Für Neugierige : www.knappenseerebellen.de/technik und recht.htm Jan./Feb. 2020