Bürgerinitiative Knappensee im Bündnis mit den Betroffenen des Silbersees
KNAPPENSEE REBELLEN E.V.
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Worum geht es uns ?
Aktuelles
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Verein: Knappenseerebellen e.V. Koblenzer Hauptstraße 8 02999 Knappensee-Koblenz
Vorsitzender: Werner Petrick Projektleiter aus Bautzen Stellvertreter: Axel Schneider Dipl.-Ing. aus Bautzen Schatzmeisterin: Ursula Röder Rechtsanwältin aus Bautzen
TERMINE
Vorstand Werner Petrick (Vorsitzender) Axel Schneider (Stellv. Vorsitzender) Ursula Röder (Schatzmeisterin)
Bankverbindung: comdirect IBAN: DE22200411440133749200 BIC: COBADEHD044 Vereinsregister AG Dresden: VR 6860
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01.04.2021 Saisonbeginn Campingplatz Koblenz
Klartext 2018 und 2019 Klartext 2018 und 2019 Klartext 2020 Klartext 2020 Klartext 2013 bis 2017 Klartext 2013 bis 2017
Knappensee - Freigabe 01.04.2022
Hält die LMBV ihre Zusage?
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Knappensee gestern und heute ...
Für Nichts und wieder Nichts ! Dezember 2020
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März 2021
REBELLEN _ Klartext 04 / 2021 : Sankt - Nimmerleins -Tag oder Sanierungs - Tempo bis 2022 ? Bauarbeiten am See hatten am 11.3.2021 ein Setzungsfließen erheblichen Ausmaßes ausgelöst. Von Nichts kommt Nichts, könnte man meinen. Aber propere Lokalpolitiker meldeten sich sofort zu Wort: Also, da war es schon immer gefährlich, obwohl sie vielleicht in jungen Jahren selbst im See badeten. Warum sackt, rutscht oder fließt eine Böschung ,70 Jahre stabil, von einer Hochkippe (15-20m) über Seespiegel, in aller Ruhe aus ? Das Hochkippen-Areal am Ostufer liegt zwischen Knappen- und Grau- reihersee. Es ist im Gleichgewicht. Der Grundwasserwiederanstieg ist 1953 abgeschlossen. Um 2000 arbeitete man daran alle Graureihersee-Böschungen zu sanieren. Letztlich wurden die an der Straße Koblenz-Knappenrode nicht behandelt, vielleicht zu aufwändig oder schon 1946 erledigt? Danach nahm das geplante Desaster langsam seinen Anfang. Ohne Grund wurde auf der Innenkippe 3 Restlöcher beseitigt, die nach Meinung der kundigen Altvorderen, zur Entwässerung der Kippe dienten. An einem davon, am Restloch Koblenzer Straße, sackte 2004 ein Bagger ein und etwas später setzte sich die Straße durch ein Setzungsfließen in Bewegung. Sie floss in den Graureihersee, auf dessen noch unbearbeiteter Seite. Ein anderes Restloch lag am Fuße der Hochkippe und ist nach dem Verfüllen durch rütteln verdichtet worden. In den Untergrund der Kippe wurde so mit der Rüttelei erhebliche Energie eingetragen. Der Baubeginn am Knappensee stört die Grundwasserbewegung durch die geschaffenen Rütteldämme. An der Sandbank vor dem Ostufer werden Massen aus der Ausbaggerung der Ufer verklappt. Die volle Beseitigung des stabilisierenden Bewuchses am Seeufer ist dokumentiert. Die Hochkippe, um etwa 8m abgetragen, die obere Baustraße gebaut, so neu gestaltet. Vom Harvester angefangen war auf der Kippe durchweg schwere Transporttechnik im Einsatz. Die Ausbaggerungen an der Uferlinie aber gaben der neu geformten Böschung offenbar den Rest. Nach Jahrzehnten kontinuierlichem Aufbaus, funktionierender Bewirtschaftung und florierendem Tourismus im wunderschönen natürlichem Umfeld hat die hier begründete Braunkohlenbergbau- Sanierung den See nunmehr komplett zerstört. Der kleine, "hochkippenbeladene" Ost-Uferbereich wurde durch die langfristigen Arbeiten offensichtlich so destabilisiert, das es in deren Folge zum Böschungsversagen kam. Das die LMBV einen gewichtigen Anteil an der Knappensee- Misere hat ist offenbar, die Verant- wortung der sächsischen Regierung, des Oberbergamtes, der Planer und Sachverständigen ebenso. Von all denen wird nun eine zügige Beseitigung des "Loches" erwartet. Erfahrungen haben die beteiligten Sanierer dazu in den vergangenen Jahrzehnten an anderen Standorten genug gesammelt. Notwendige Technik ist am See vor Ort. Um so schlimmer ist, das 1 Jahr vergehen soll, bis erst mal ein Plan dafür fertig ist. Das schreibt uns das Oberbergamt am 19.03.2021 ! Mit gleicher Untätigkeit wurden schon die Fertigstellungstermine 2019 gekündigt. Der See ist weder groß noch tief. Zum Verfüllendes des Loches liegen auch genügend Massen am und im See herum. Alle anderen Ufer sind angeblich "gesichert" ! Das Vorschieben des fehlenden Planes als Hinderungsgrund für die Seefreigabe 2022 ist das Letzte für die Glaubhaftigkeit der Behörde. Noch ist ein Jahr Zeit. Nach Seefreigabe 2022 können die "Sanierer", außerhalb der Saison, von uns aus bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, mit partieller Baustellensicherung, am See-Krater herumwursteln.
April 2021